Welchen Sinn hat CGI, wenn man die Produkte doch „einfach“ shooten kann? Hier ein Beispiel, welchen Vorteil CGI hat: Ist das Produkt, wie in diesem Fall, noch nicht gefertigt und soll es dennoch im Vorfeld beworben werden, kann nur die virtuelle Realität helfen. So baute StillinMotion nach Vorlage des Dummies den Tiegel und die Packung in 3D auf, erstellte die Materialien, das Licht- und Kamera-Setup am Rechner und renderte das Printmotiv in A3 300 dpi. Weitere Vorteile: Im CGI können für alle möglichen Bereiche ohne großen Aufwand Alpha-Kanäle erstellt werden, um beispielsweise die Schrift freizustellen. So konnten wir in drei Abstimmungsphasen die Reflexe des glänzigen Kneipp-Logos manuell im Reflektionsverlauf, in Reflektionsstärke und in den Reflektionsfarben einstellen. Sollten sich drei Wochen nach Produktionsbeginn noch die Etiketten ändern, so wäre wie in der herkömmlichen Fotografie kein neues Shooting erforderlich, sondern lediglich der Austausch der Textur am Rechner von Nöten. Für einen Fotografen ist es unmöglich, drei Wochen später ein einhundert Prozent identisches Setup zu erstellen.

 

Icon RENDERING VON TIEGEL UND PACKUNG

 
 

Icon MAKING OF